Mo - Fr 8.00 - 19.00 , Sa 8.00 - 16.00 -- Biologisch einkaufen - natürlich genießen
Aussiger Platz 2, Ecke Kachletstraße, 90480 Nürnberg, Busse: 43, 44, 65, Tel. 0911-2123670, Fax 0911-2123669, eMail
Im Eingangsbereich unseres Ladens, dem Foyer des ehemaligen Kinos, befindet sich unsere Bio-Infothek. Broschüren, Flyers, Folders und andere Medien informieren Sie über ökologische Produkte, Bio-Handel, Bio-Landbau, Bio-Politik und viele andere Themen rund um "Bio" und "Öko".
Ist auch Bio drin, wo Bio draufsteht? Wer Waren als "Bio" verkauft, ist strengen gesetzlichen Vorschriften unterworfen. Kennzeichnungen wie das Bio-Siegel helfen dem Verbraucher, sich gesund und umweltschonend zu ernähren. Infos
zum Bio-Siegel
Nürnberg versteht sich als Biomodellstadt und fördert biologische Lebensmittel sowie die Unternehmen der Bio-Branche. Nach einer neuen Umfrage wollen 70 % der Deutschen keine Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Organismen.
Wenn Sie im Bio-Laden kaufen, sind Sie auf der sicheren Seite. Öko-Bauern verzichten auf gen-manipulierte Pflanzen als Tierfutter. Einige Bio-Landwirte lehnen sogar Soja ab, weil sie keine Import-Erzeugnisse verfüttern wollen. Dadurch wird auch die Gefahr einer unbeabsichtigten Vermischung mit Gen-Soja gebannt.
Informieren Sie sich auf der Web Site von Greenpeace über Gen-Food.
Zehn Gründe gegen Genfood finden sich auf der Web Site von Genfoodneindanke.de.
Grenzwertüberschreitungen bei Pestiziden
sind an der Tagesordnung. Dies zeigen unterschiedliche Untersuchungen
wie z. B. Studien von Greenpeace. Ein unabhängiges Labor
untersuchte über 100 Lebensmittelproben, die im März
bis August 2003 in konventionellen Supermärkten eingekauft
worden waren.
Das Ergebnis: "Jede dritte Paprika und jede vierte Weintraube
überschreitet die Grenzwerte. So manche Probe enthielt
8 verschiedene Gifte gleichzeitig. Im extremsten Fall wurde
ein Grenzwert um das 63-fache überschritten ! Die Insektizide
Dimethoat, Ethofenprox und Buprofezin sind krebserregend. Das
Pilzbekämpfungsmittel Myclobutanil ist embryo-schädigend.
Und Chlorpyriphos und Fenitrothion sind schon in kleinsten Mengen
hormonell wirksam und können die Fortpflanzung stören."
Manche meinen, dass sich Lebensmittel aus ökologischem
Landbau wegen der allgemeinen Umweltkontamination hinsichtlich
der Pestizidbelastung nicht erheblich von konventionellen Produkten
unterscheiden. Dies ist nicht zutreffend. Das Ökomonitoring
des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Stuttgart
gelangt auf Basis einer Untersuchung aus dem Jahr 2003 zu einem
eindeutigen Ergebnis:
"Die Rückstandsgehalte in Lebensmitteln aus ökologischem
Landbau unterschieden sich von konventionell erzeugten Lebensmitteln
signifikant. So lag die mittlere Pestizidbelastung von Öko-Obst
und -Gemüse bei 0,006 mg/kg, wenn alle als ökologisch
bezeichneten Proben in die Berechnung einflossen. Wenn die Berechnung
unter Ausschluss der beanstandeten Proben erfolgte, bei denen
der Verdacht bestand, dass es sich um konventionelle Ware oder
um einen Verschnitt mit konventioneller Ware handelte, lag die
mittlere Pestizidbelastung mit 0,002 mg/kg sogar noch niedriger.
Konventionelles Obst und Gemüse enthielten dagegen im Mittel
0,3 mg Pestizidrückstand pro Kilogramm."
Die Studie kann als PDF-Datei
heruntergeladen werden.
Zitat aus einer Studie des Öko-Instituts (Freiburg) über Ernährungsrisiken (2004):
"Die Ergebnisse zeigen, dass eine Ernährungsweise,
in der Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau verzehrt
werden – egal ob mit oder ohne Fleisch – mit deutlich
weniger Risiken verbunden ist, als eine Ernährungsweise
mit Produkten aus konventioneller Landwirtschaft.
Durch einen
Umstieg der Ernährungsweise von konventioneller hin zu
biologischer Kost kann das Risiko, das mit unerwünschten
Stoffen / Stoffgruppen und Organismen in Lebensmitteln verbunden
ist, deutlich vermindert werden. Die größte Wirkung
hat hierbei der Umstieg von konventioneller Ernährung mit
Fleisch auf Ernährung mit Produkten aus biologischem Landbau:
Das Risiko wird um rund die Hälfte gesenkt.
Einen kleinen
„Sicherheits“-Gewinn bringt dann noch das Streichen
des Fleischs von der Speisekarte. Doch auch konventionell einkaufende
Vegetarier können durch einen Umstieg auf ökologische
Produkte ihr stoffliches Ernährungsrisiko um mehr als ein
Drittel senken."
Die Studie kann als PDF-Datei heruntergeladen werden.