Im Laden

Bio-Infothek

Im Eingangsbereich unseres Ladens, dem Foyer des ehemaligen Kinos, befindet sich unsere Bio-Infothek. Broschüren, Flyers, Folders und andere Medien informieren Sie über ökologische Produkte, Bio-Handel, Bio-Landbau, Bio-Politik und viele andere Themen rund um "Bio" und "Öko".

Infos im Netz

  • Weihnachten ist das Fest der Freude und Besinnung - aber auch des Stresses. Verbinden Sie doch einfach die Weihnachtsbäckerei mit der Stressbekämpfung. Die Nervenkekse der Heiligen Hildegard von Bingen sind eine kleine Köstlichkeit für Gestresste - und im Nu zubereitet.
  • Der Holunder, magische Planze, Heilmittel und köstliche Zutat schmackhafter Speisen und Getränke
  • Ist auch Bio drin, wo Bio draufsteht? Wer Waren als "Bio" verkauft, ist strengen gesetzlichen Vorschriften unterworfen. Kennzeichnungen wie das Bio-Siegel helfen dem Verbraucher, sich gesund und umweltschonend zu ernähren. Infos zum Bio-Siegel
  • Eine umfangreiche Datenbank mit Bio-Rezepten finden Sie in der Web Site der Kundenzeitschrft "Schrot & Korn"
  • Aktuelles, Rezepte, Produkt-Tipps, Aktionsangebote und Markt-Adressen bietet die Web Site der BioMärkte.
  • Schauen Sie Bio-Spitzenköchen in die Töpfe. Einfach Spitze - auch wenn selbst Spitzenköche nur mit Wasser kochen.
  • Nürnberg versteht sich als Biomodellstadt und fördert biologische Lebensmittel sowie die Unternehmen der Bio-Branche.
    Der Bio-Anteil soll in allen Einrichtungen und Veranstaltungen der Stadt 10 Prozent betragen.
    Nürnberg ist als bisher einzige deutsche Stadt Mitglied im internationalen Städtenetzwerk "Città del Bio", das im Mai 2003 in Italien gegründet wurde.
  • In Nürnberg findet jährlich die tonangebende internationale Fachmesse der Bio-Branche "BioFach" statt.
  • Über das Leben im Nürnberger Stadtteil Zerzabelshof, in dem sich Bio in Zabo befindet, informieren Sie die Web Seiten des Vorstadtvereins und der Interessengemeinschaft Zabo.

Gen-Technik - nein danke!

Nach einer neuen Umfrage wollen 70 % der Deutschen keine Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Organismen.

Wenn Sie im Bio-Laden kaufen, sind Sie auf der sicheren Seite. Öko-Bauern verzichten auf gen-manipulierte Pflanzen als Tierfutter. Einige Bio-Landwirte lehnen sogar Soja ab, weil sie keine Import-Erzeugnisse verfüttern wollen. Dadurch wird auch die Gefahr einer unbeabsichtigten Vermischung mit Gen-Soja gebannt.

Informieren Sie sich auf der Web Site von Greenpeace über Gen-Food.

Zehn Gründe gegen Genfood finden sich auf der Web Site von Genfoodneindanke.de.

Pestizide in Obst und Gemüse

Grenzwertüberschreitungen bei Pestiziden sind an der Tagesordnung. Dies zeigen unterschiedliche Untersuchungen wie z. B. Studien von Greenpeace. Ein unabhängiges Labor untersuchte über 100 Lebensmittelproben, die im März bis August 2003 in konventionellen Supermärkten eingekauft worden waren.
Das Ergebnis
: "Jede dritte Paprika und jede vierte Weintraube überschreitet die Grenzwerte. So manche Probe enthielt 8 verschiedene Gifte gleichzeitig. Im extremsten Fall wurde ein Grenzwert um das 63-fache überschritten ! Die Insektizide Dimethoat, Ethofenprox und Buprofezin sind krebserregend. Das Pilzbekämpfungsmittel Myclobutanil ist embryo-schädigend. Und Chlorpyriphos und Fenitrothion sind schon in kleinsten Mengen hormonell wirksam und können die Fortpflanzung stören."

Manche meinen, dass sich Lebensmittel aus ökologischem Landbau wegen der allgemeinen Umweltkontamination hinsichtlich der Pestizidbelastung nicht erheblich von konventionellen Produkten unterscheiden. Dies ist nicht zutreffend. Das Ökomonitoring des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Stuttgart gelangt auf Basis einer Untersuchung aus dem Jahr 2003 zu einem eindeutigen Ergebnis:
"Die Rückstandsgehalte in Lebensmitteln aus ökologischem Landbau unterschieden sich von konventionell erzeugten Lebensmitteln signifikant. So lag die mittlere Pestizidbelastung von Öko-Obst und -Gemüse bei 0,006 mg/kg, wenn alle als ökologisch bezeichneten Proben in die Berechnung einflossen. Wenn die Berechnung unter Ausschluss der beanstandeten Proben erfolgte, bei denen der Verdacht bestand, dass es sich um konventionelle Ware oder um einen Verschnitt mit konventioneller Ware handelte, lag die mittlere Pestizidbelastung mit 0,002 mg/kg sogar noch niedriger. Konventionelles Obst und Gemüse enthielten dagegen im Mittel 0,3 mg Pestizidrückstand pro Kilogramm."

Die Studie kann als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Geiz macht krank! Kauft Bio.

Zitat aus einer Studie des Öko-Instituts (Freiburg) über Ernährungsrisiken (2004):

"Die Ergebnisse zeigen, dass eine Ernährungsweise, in der Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau verzehrt werden – egal ob mit oder ohne Fleisch – mit deutlich weniger Risiken verbunden ist, als eine Ernährungsweise mit Produkten aus konventioneller Landwirtschaft.
Durch einen Umstieg der Ernährungsweise von konventioneller hin zu biologischer Kost kann das Risiko, das mit unerwünschten Stoffen / Stoffgruppen und Organismen in Lebensmitteln verbunden ist, deutlich vermindert werden. Die größte Wirkung hat hierbei der Umstieg von konventioneller Ernährung mit Fleisch auf Ernährung mit Produkten aus biologischem Landbau: Das Risiko wird um rund die Hälfte gesenkt.
Einen kleinen „Sicherheits“-Gewinn bringt dann noch das Streichen des Fleischs von der Speisekarte. Doch auch konventionell einkaufende Vegetarier können durch einen Umstieg auf ökologische Produkte ihr stoffliches Ernährungsrisiko um mehr als ein Drittel senken."

Die Studie kann als PDF-Datei heruntergeladen werden.