Bio in Zabo Schaufenster

Bio-Erzeugnisse sind in der Regel etwas teurer als konventionelle Produkte. Man bedenke aber, dass die Folgekosten der konventionellen Lebensmittelproduktion (z. B. Umweltbelastungen durch Pestizide und hohen Energieverbrauch, Gesundheitsschäden) nicht in den Preisen der konventionellen Produkte enthalten sind. Der Steuerzahler bezahlt sie dennoch - auch wenn ihm dies nicht bewusst wird.

Alles Bio? Oder doch nur Lug und Trug?

Beim Wort "Natur" denkt man an entspannende Spaziergänge in Wald und Feld, an sanfte Medizin, an Umweltschutz und unverfälschte Lebensfreude. Und "Kost" kommt von "köstlich". Erinnerungen an knackiges Gemüse, süße Früchte und duftende Braten werden wach. Naturkost - eine runde Sache?

Der kritische Verbraucher wird bei soviel Idylle natürlich leicht misstrauisch. Und wer könnte es ihm verdenken - in einer Welt der Korruktion und Abzocke, der Lebensmittelskandale und der Umweltzerstörung.

Inzwischen hat der Gesetzgeber dem Missbrauch mit dem Begriffen "Öko" oder "Bio" einen Riegel vorgeschoben. Strenge Kontrollen sorgen dafür, dass mit diesen Begriffen gekennzeichnete Lebensmittel zumindest der EG-Bioverordnung entsprechen. 

Teilweise noch strengere Vorschriften haben die ökologischen Anbauverbände erlassen. Und deshalb sind Ekelfleisch und Pestizid-Gemüse im Bio-Handel kein Thema.

Grundlegende Informationen zu diesen Fragen finden Sie auf einer Web Site, die von der bayerischen Verbraucherzentrale ins Netz gestellt wurde:

Alles Öko?